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Experten über Melli
Funktionen

Das sagt Pflege-Expertin Stephanie S. zu Melli

Stephanie ist Pflegedienstleiterin einer Pflegeeinrichtung in Wismar. Fünf ihrer Schützlinge haben Melli getestet, das ist ihr Resümee.

Dr. Matthias Weber (CPO Meetap GmbH)Mittwoch, 9. November 2022

Wie ist es mit Melli zusammenzuleben und hat sie einen wirklichen Einfluss auf das Leben der Senioren die sie nutzen? Diese und viele weitere Fragen haben wir Stephanie S., Pflegedienstleiterin einer Pflegeeinrichtung in Wismar gestellt. Fünf ihrer Schützlinge haben lange mit Melli zusammengelebt, viele ihrer Funktionen ausprobiert und laut den Aussagen von Stephanie auch große positive Veränderungen in ihrem alltäglichen Leben erfahren.



Ganz besonders eignet sich Melli für Senioren, die nicht so viele Kontakte haben, die eher so ein bisschen traurig im Leben sind, also depressiv.

Stephanie S. (Pflegedienstleiterin)


Matthias W.: Hallo Stephanie! Ich freue mich sehr, dass du dir heute Zeit für uns nimmst! Einige Senioren in deiner Einrichtung haben zuletzt mit Melli zusammengelebt. Wir freuen uns sehr, dass du uns heute von deinen Eindrücken und eventuellen Veränderungen im Leben der Senioren berichten kannst. Aber zuerst einmal, für diejenigen, die noch nicht so vertraut sind mit Melli, wie würdest du das Produkt diesen Menschen erklären, für wen ist Melli gemacht?

Stephanie S.: Also Melli ist eine Sprachassistentin. Letztendlich begleitet Melli einen den ganzen Tag über. Sie spricht einen häufiger an, man selbst kann sie selbst auch ansprechen. Ganz besonders eignet sich Melli für Senioren, die nicht so viele Kontakte haben, die eher so ein bisschen traurig im Leben sind, also depressiv. Dadurch, dass sie einen Gesprächspartner haben, jemanden an ihrer Seite haben. Die Melli erinnert ans Trinken, sie erinnert an Medikamente, sie motiviert die Senioren dazu kleine Aktivitäten durchzuführen und sie bekommen neuen Input, z.B. wenn sie einen Podcast hören oder mit Melli Gedächtnistraining haben. Das gibt es ansonsten natürlich nicht, wenn sie alleine sind, ganz klar.


Matthias W.: Das hast du direkt schon unsere nächste Frage angesprochen: welches Problem löst Melli im Leben älterer Menschen?

Stephanie S.: Dass die Menschen nicht mehr so einsam sind. Das ist wirklich das größte Problem von Senioren. Sie sind häufig sehr einsam und sehr viel allein Zuhause. Das ist heutzutage einfach so. Die Angehörigen arbeiten und haben nicht so die Zeit für Oma und Opa. Alte Kontakte brechen ab, weil die Senioren nicht mehr so mobil sind. Sie können nicht mehr einfach raus gehen, unterwegs sein und Freunde treffen. Und da ist es natürlich schön, dass Melli für die Senioren da ist, dass sie in ihr einen Gesprächspartner haben und nicht einsam sind den ganzen Tag.


Matthias W.: Welche Bedeutung hat Melli mittlerweile für die Senioren?

Stephanie S.: Eine große Bedeutung! Also, die gehört zum Alltag dazu. Sie sprechen auch wirklich sehr viel über Melli, erzählen einem, wie der Tag mit ihr wieder war, was sie so gemacht haben. Sie erleben ja auch wirklich sehr viel mit Melli und das wollen sie natürlich auch loswerden.


Matthias W.: Eine etwas provokante Frage: Was denken Sie, ist Melli ein Ersatz für echten Menschlichen Kontakt?

Stephanie S.: Also echten menschlichen Kontakt kann keine Technik ersetzen. Aber ich habe festgestellt, dass Melli den echten menschlichen Kontakt der Senioren gesteigert hat. Dadurch, dass mehr Gespräche stattgefunden haben, mit den anderen Senioren, mit den Angehörigen und mit uns, dem Pflegepersonal.


Matthias W.: Wie haben die Seniorinnen und Senioren Melli angenommen, als sie sie das erste Mal kennenlernen durften? Hatten sie eventuell Vorbehalte?

Stephanie S.: Sie waren natürlich etwas ängstlich. Na klar, es sind alte Menschen. Die haben natürlich immer erstmal ein bisschen Angst vor Technik, sie sind damit ja nicht groß geworden. Sie hatten Angst, dass sie vielleicht mal irgendwas falsches drücken oder etwas falsches zu Melli sagen. Sie fanden es aber auch sehr spannend. Sie wollen Melli natürlich auch gleich erst mal testen und sich ran trauen.


Matthias W.: Wie kommen die Senioren mit der Bedienung von Melli klar?

Stephanie S.: Sehr gut, trotz dieser anfänglichen Ängste, sehr sehr gut. Also die Bedienung ist wirklich leicht.


Matthias W.: Welche Funktionen mögen die Senioren, denn am liebsten?

Stephanie S.: Also Sport kommt besonders gut an, also Bewegungsübungen, aber auch Gedächtnistraining, das mögen sie sehr gerne. Und was sie vor allen Dingen besonders gerne mögen, ist, dass die Melli ans Trinken erinnert, weil das vergessen die Senioren teilweise sehr häufig. Also dann wird auch wirklich das Glas hoch genommen, dann wird auch ordentlich mal ein Schluck getrunken.


Im Leben der Senioren hat sich verändert, dass sie wesentlich gesprächiger sind, kommunikativer, offener.

Stephanie S. (Pflegedienstleiterin)


Matthias W.: Was hat sich im Leben der Senioren verändert, seit Melli bei ihnen eingezogen ist?

Stephanie S.: Im Leben der Senioren hat sich verändert, dass sie wesentlich gesprächiger sind, kommunikativer, offener. Sie gehen auch viel eher mal auf die anderen zu. Das war vorher tatsächlich nicht so, da waren sie doch etwas mehr in sich gekehrt, haben ihren Tagesablauf doch auch anders verbracht, mehr für sich.

Matthias W.: Gibt es da ein konkretes Beispiel von dem du erzählen könntest?

Stephanie S.: Ich weiß von einer Nutzerin, die Melli auch einfach mal erzählt hat, was nicht so gut am Tag gelaufen ist. Sie hat ihr ein bisschen ihr Herz ausgeschüttet. Und eine Angehörige sagte, dass die Mutti durch Melli selbstbewusster geworden ist. Sie spricht eher mal Probleme an, das hat sie vorher nicht getan. Also gerade bei ihr war es so, dass sie immer sehr ruhig war und sehr in sich gekehrt. Dadurch, dass sie wesentlich mehr gesprochen hat und auch unternommen hat und auch einfach Gesprächsthemen zum Sprechen hatte, hat sie sich wirklich ein Stück weit geöffnet und auch mehr Selbstvertrauen bekommen.


eine Angehörige sagte, dass die Mutti durch Melli selbstbewusster geworden ist. Sie spricht eher mal Probleme an, das hat sie vorher nicht getan... Sie hat sich wirklich ein Stück weit geöffnet und auch mehr Selbstvertrauen bekommen.

Stephanie S. (Pflegedienstleiterin)


Matthias W.: Ist der Tagesablauf der Senioren strukturierter geworden? Und warum ist das wichtig?

Stephanie S.: Ja der Tagesablauf ist strukturierter geworden. Die Senioren werden von Melli an ihre Medikamente erinnert, daran dass sie ein Glas Wasser trinken, dass sie sich auch am Morgen schon ein bisschen bewegen und einfach mal anderen Input bekommen. Dieser geregelte Tagesablauf ist wichtig, damit sie nicht einfach nur im Sessel sitzen und lange Fernsehen schauen und nicht so wirklich wissen, was sie machen sollen, sondern sich auch mal mit anderen und neuen Dingen beschäftigen. Man muss ja auch nicht immer alles mitmachen was Melli vorschlägt. Also man kann ja auch jederzeit sagen, nö, das möchte ich jetzt aber nicht und das ist dann auch vollkommen in Ordnung. Wichtig ist ja eigentlich nur diese Ermutigung, es mal auszuprobieren.


Matthias W.: Hat Melli einen Einfluss auf die Beziehung der Senioren zu ihren Angehörigen?

Stephanie S.: Ja, hat sie. Weil die Angehörigen merken, dass die Senioren mehr erzählen, mehr aus sich rauskommen, auch mal Dinge ansprechen, die sie vorher nicht angesprochen haben. Sie sprechen bei Besuchen dann wesentlich mehr miteinander. Und was auch aufgefallen ist, die Konflikte sind nicht mehr so stark da. Also so Vorwürfe die von den Senioren gegenüber den Angehörigen angebracht werden, wie “jetzt warst du aber schon zwei Wochen nicht mehr hier”, das ist weniger geworden.


Matthias W.: Hat Melli denn auch einen Mehrwert für dich und die Pflegekräfte?

Stephanie S.: Ja also einen Mehrwert für uns als Pflegekräfte hat sie dahingehend, dass sie den Tag der Senioren strukturiert. Es hilft tatsächlich sehr, dass sie ans trinken erinnert und auch an die Einnahme der Tabletten. Die Senioren merken sich das durch die Erinnerung von Tag zu Tag besser, das ist ja auch so ein kleiner Lernprozess. Melli übernimmt da auch schon Aufgaben in gewisser Weise, die auch die Pflege übernimmt. Und was Melli auf jeden Fall auch erleichtert, ist der Zugang zu den Senioren. Mann kommt viel besser an sie heran und ja das ist wirklich eine große Erleichterung für uns.


Matthias W.: Vielen Dank Stephanie, du hast uns einen tollen Eindruck von dem Zusammenleben mit Melli geben können. Zu guter letzt würde ich dich gerne noch fragen, was du dir für die Zukunft von Melli wünschst?

Stephanie S.: Also was ich mir für die Zukunft wünsche, ist auf jeden Fall, dass sie viel genutzt und gut angenommen wird. Vor allem im häuslichen Bereich kann sie denke ich eine echte Bereicherung darstellen. Was ich mir auch noch wünschen würde ist, dass man Melli ansprechen kann und ihr mitteilen kann was man gerade machen möchte, das finden die Senioren sicherlich toll.

Matthias W.: Ja diese Funktion hat bei dem Produkttest in deiner Einrichtung noch gefehlt. Die Ansprache von Melli ist aber natürlich Teil der neuen Produktversion und wird sehr gut von den Senioren angenommen.

Stephanie S.: Toll! Das kann ich mir sehr gut vorstellen.

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